Diese 14 Fehler musst du beim Abnehmen vermeiden

Abnehmen

Von Denis

Ich hoffe, dir gefällt dieser Artikel. Wenn du Hilfe beim nachhaltigen Abnehmen brauchst, freuen wir uns, wenn du dir einen kostenlosen Beratungstermin buchst.

Was benötigt eine erfolgreiche Diät und welche Fehler solltest du beim Abnehmen vermeiden? Wir klären dich auf, damit du keine Bekanntschaft mit dem Jo-Jo-Effekt machst und auch in anstrengenden Phasen die Nerven bewahrst. Denn es ist nicht immer ganz so einfach, wie weniger essen und einige Stunden Sport treiben in der Woche und schon klappt es mit den Kilos verlieren. Wir haben nachfolgend eine Liste für dich zusammengestellt, damit du genau weißt, was die häufigsten Stolpersteine sind.

Wichtig: Wenn du lieber Unterstützung haben willst und sagst, du brauchst jemanden, der dich vor Fehlern auf dem Weg zum Wohlfühlgewicht bewahren soll, kannst du bei uns ein kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren.

Die wichtigsten Punkte zum Mitnehmen

  • Freiraum geben für Fehler und etwas mehr Zeit zum Abnehmen einplanen.
  • Keine radikale Ernährungsumstellung, sondern lieber Schritt-für-Schritt.
  • Eine gute Ratio zwischen Cardio und Kraftsport finden.
  • Mehr Eiweiß essen, um deine Muskulatur mit den nötigen Baustoffen zu versorgen.
  • Mehr unverarbeitete Lebensmittel, um den Körper mit genügen Nährstoffen zu versorgen.

14 Fehler, die beim Abnehmen passieren und wie du sie vermeiden kannst

Lass dich von dieser Liste und den Möglichkeiten nicht verunsichern. Es ist noch kein Meistern vom Himmel gefallen und wenn das dein erster Versuch ist abzunehmen, gib dir den Freiraum Fehler zu machen und rechne etwas mehr Zeit ein bei deiner Diät. Und damit du nicht irgendwann negative Glaubenssätze etablierst wie: „Bei mir funktioniert keine Diät.“, oder „Egal was ich mache, es klappt nichts.“ springen wir gleich zum ersten Punkt.

1. Zu radikale Umstellung

Ein sehr, sehr häufiger Fehler, den die meisten beim ersten Abnehmversuch machen, ist, dass sie eine viel zu radikale Umstellung durchführen. Jeder hat sich schon mal etwas vorgenommen und gesagt, ab nächster Woche mache ich Diät oder auch die guten Neujahrsvorsätze. Dann wird alles auf einmal auf den Kopf gestellt, man fühlt sich die ersten Stunden, Tage total motiviert und wie ein neuer Mensch. Man denkt, jetzt habe ich den Bogen bekommen und dann kommen die ersten Versuchungen, die ersten Heißhungerattacken und beim ersten Nachgeben, glaubt man, die Diät ist verloren und du fühlst dich schlechter als vorher.

Wichtig: Eine unrealistische Erwartungshaltung, setzt dein Diätvorhaben von vornherein unter Druck, deswegen solltest du dir von Anfang an über dein Ziel und den Zeitraum Gedanken machen.

Aber was ist besser?

Besser ist, wenn du eine Sache in der Woche oder pro Tag änderst und dir Zeit gibst, diese zu verinnerlichen. Ein erster Schritt wäre zum Beispiel, wenn du anfängst mehr Wasser zu trinken. Ein grober Richtwert wäre bei 60 Kilogramm Körpergewicht 2 bis 3 Liter. Wenn diese Hürde genommen ist, kannst du die nächste angehen und eine Mahlzeit ersetzen oder etwas zu einer Mahlzeit hinzufügen. Zum Beispiel kannst du anfangen einen Apfel am Tag zu essen oder anstatt mittags mit den Kollegen im Büro etwas zu bestellen, dir lieber am Abend vorher etwas vorbereitest und diese Mahlzeit mitnimmst. Und im besten Fall bereitest du dir die Mahlzeit bewusst vor. Unverarbeitete und nährstoffreiche Lebensmittel.

So kommst du deinem Ziel Stück für Stück näher, in dem du eine nachhaltige Ernährungsumstellung durchführst, anstatt an der nächsten radikalen Diät oder Fastenkur zu scheitern.

Hier ein paar weitere Tipps für die erfolgreiche Umstellung:

  • Eine Portion Gemüse am Tag essen.
  • Jeden Tag ein Stück Obst essen.
  • Morgens einen halben Liter Wasser trinken.
  • Mehr Eiweiß am Tag essen.

2. Geduldig sein

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Foto von Serkan Göktay von Pexels

Geduld ist wahrscheinlich für viele eine Herausforderung. Und glaub mir, wenn ich dir sage, die Geduld zu bewahren während einer Diät ist für uns alle eine Herausforderung. Je länger die Diät dauert, desto mühseliger wird es. Aber Geduld ist und bleibt der Schlüssel zum Erfolg. Ich verstehe das, du möchtest am liebsten 5 oder 10 Kilogramm innerhalb von 2,3 Wochen abnehmen. Aber was wird der Preis sein? Zu großer Wahrscheinlichkeit wird es einen Jo-Jo-Effekt nach sich ziehen. Besser ist, wenn du es langsam angehst.

Irgendwann wirst du in der Diät zwangsläufig an einem Punkt ankommen, an dem die Kilos nicht mehr so purzeln, wie du es dir vorstellst und die Waage einfach stagniert. Besonders dann heißt es, den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern Ruhe bewahren, Geduld zeigen und weitermachen.

Und bitte mach keine Crash-Diät wie eine Suppendiät oder ähnliches, die du zwei Wochen durchziehst, dich anschließend schlechter fühlst als vorher und wenige Tage später, die verlorenen Kilogramm wieder drauf hast.

Was kannst du machen, um die Geduld zu bewahren?

Es gibt kleine Tricks, mit denen du Plateaus und Tiefs überwinden kannst. Einerseits sogenannte Diät-Breaks und andererseits “Cheatmeals”. Wobei ich diesen Begriff “Cheatmeal” einfach nicht leiden kann. Er vermittelt etwas Falsches.

Was genau sind Diät-Breaks? Hier baust du Phasen in deine Diät ein, in denen du auf deine Erhaltungskalorien gehst, um deinem Körper und deinem Kopf eine kurze Erholungspause zu geben. In der Regel solltest du eine Woche anpeilen und dann wieder mit dem geplanten Kaloriendefizit weitermachen.

Ein Cheatmeal ist, wie der Name schon sagt, eine kleine Sünde, die du dir genehmigst, um deine Nerven wieder zu erholen, ein paar Kalorien zu tanken und wie geplant weiterzumachen. Hier solltest du nur aufpassen, dass dieses Cheatmeal nicht zu einem Cheatday wird und vielleicht einem Diät-Abbruch endet.

3. Du lässt dich von der Waage verunsichern

Die Waage ist ein gutes Mittel, um deine Fortschritte zu messen. Vor allem am Anfang deiner Ernährungsumstellung wirst du schnell einige Kilogramm in Form von Wasser verlieren und dann flacht die Kurve ab.

Viel zu häufig versteifen wir uns auf die Zahlen auf der Waage und vergessen den Kontext. Hast du am Tag vorher Kohlenhydrate gegessen oder viele Gewürze? Gab es viele verarbeitete Lebensmittel? Hast du zum Diät-Start mit Krafttraining angefangen? Hast du viel Stress oder schlecht geschlafen? Das alles kann dein Gewicht beeinflussen, dabei solltest du die Zahlen mit Vorsicht genießen. Bei Frauen kommt es außerdem, wegen des hormonellen Zyklus vermehrt zu Wassereinlagerungen. Auch hier gilt es die Geduld zu bewahren und nicht vorschnell zu urteilen.

Anmerkung: Die Waage ist ein unterstützendes Mittel. Sie entscheidet nicht über Erfolg und Misserfolg!

Wenn du Muskeln zu nimmst, werden die Zahlen auf der Waage nicht so schnell runtergehen, aber dein Spiegelbild wird sich verbessern. Deswegen solltest du neben der Waage regelmäßig Fotos von dir machen, um über die Dauer der Diät deine Erfolge neutral beurteilen zu können.

Eine weitere Möglichkeit eine objektive Meinung einzuholen ist, seine Umfänge zu messen. Das ist eine aufwendige Variante, kann, aber neben Waage und Fotos ein weiteres hilfreiches Mittel sein.

Merke: Es ist vollkommen normal, wenn es tägliche Schwankungen von 1,2 oder sogar 3 Kilogramm gibt.

Durch das häufige wiegen und den Tagesschwankungen lassen wir uns verunsichern und können nicht beurteilen, ob die Diät gut oder schlecht läuft. Wiege dich ruhig täglich oder in regelmäßigen Abständen und dann nimm den Durchschnitt der Woche. So kannst du über die folgenden Wochen genau nachvollziehen, wie viel du abnimmst, ohne dich von den täglichen Schwankungen verunsichern zu lassen.

4. Du setzt dir krasse Verbote auf

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Foto von Paolo von Pexels

Ein weiterer Fehler weswegen die meisten Diäten scheitern beziehungsweise du nicht wie gewünscht abnimmst ist der, dass du dir zu krasse Verbote setzt. Es ist vollkommen normal, dass du nicht von einem auf den anderen Tag alles an deiner Ernährung umstellen kannst und das ist vollkommen in Ordnung. Schließlich hast du Jahre, wenn nicht sogar dein ganzes Leben darauf hingearbeitet dich so zu ernähren wie du dich ernährst.

Wichtig: Gib dir den Freiraum und die Zeit Fehler zu machen!

Natürlich kannst du auf deine Willenskraft setzen und sofort loslegen wie ein Hochleistungssportler, aber Willenskraft ist endlich und irgendwann kommen die Momente. Die ersten Verlockungen und die ersten Heißhungerattacken. Im schlimmsten Fall weißt du dich dann nicht zu beherrschen und isst neben der Pizza noch eine Tafel Schokolade. Und im Anschluss hast du ein schlechtes Gewissen und brichst die Diät ab.

Deswegen solltest du dir merken: Es ist vollkommen in Ordnung ein Stückchen Schokolade am Wochenende zu genießen oder nach mehreren Wochen Diät eine Pizza mit der Familie zu essen.

Wie sieht es wirklich aus mit den Verboten?

Es gibt einige Ernährungsmythen, aber ich kann dich beruhigen, du kannst auch nach 18 Uhr Kohlenhydrate essen, was ich dir sogar empfehle, denn Kohlenhydrate machen dich müde und du kannst besser schlafen. Kohlenhydrate sind nicht der Feind und Fett macht dich nicht Fett. Das sind Ernährungsmythen und du darfst beides essen und solltest dich davon befreien, dass es verbotene Lebensmittel gibt. Es sollte eher heißen: Lebensmittel die du mehr und häufiger essen solltest und Lebensmittel die zu seltener und weniger essen solltest.

Etwas Süßes oder die geliebte Pizza vom Italiener nebenan sind in Ordnung. Du darfst und sollst sie essen, nur in Maßen und nicht in Massen. Vor allem, wenn du eine Naschkatze bist und weißt, dass du häufiger zu etwas Süßem greifst, solltest du dir genau das nicht verbieten.

Wie kannst du dabei vorgehen? Setze dir kleine Tagesziele auf dem Weg deiner Abnehmreise und wenn du ein Tagesziel, wie zum Beispiel jeden Tag 10.000 Schritte zu sammeln, erreicht hast, dann kannst du dir ein kleines Stück Schokolade gönnen.

5. Du zählst keine Kalorien

Wenn du abnehmen willst, brauchst du auf jeden Fall eine Sache: ein Kaloriendefizit! Ein Defizit entscheidet darüber, ob du abnimmst oder nicht.

Einer der häufigsten Fehler, die mir am meisten begegnen ist der, dass Menschen ihre gegessenen Kalorien überhaupt nicht abschätzen können. Entweder essen sie seit langer Zeit unter ihrem Grundumsatz, wodurch sich der Stoffwechsel anpasst und du weniger Kalorien verbrauchst als du denkst. Oder sie essen viel zu viel und wundern sich, warum sie nicht abnehmen. Denn durch kleine Snacks zwischendurch sammeln sich jede Menge Kalorien am Ende des Tages an und du nimmst nicht ab.

Was du machen solltest: deinen Kalorienbedarf berechnen

Wie schon gesagt, entscheidet ein Kaloriendefizit, ob du abnimmst oder nicht. Deswegen solltest du, wenn du deinen Diät-Erfolg garantieren möchtest, deinen Kalorienbedarf berechnen. Es gibt viele verschiedene Methoden wie z.b. die Harris-Benedict-Formel, die häufig in der Ernährungsberatung angewendet wird. Hier findest du eine Anleitung zur Formel.

Die andere Möglichkeit ist, dass du dich selber herantastest, indem du bei einer bestimmten Kalorienanzahl startest und dein Gewicht beobachtest. Du kannst für 2 Wochen bei 2500 Kalorien pro Tag anfangen und beobachten, ob du abnimmst. Wenn nicht reduzierst du die Kalorien ein wenig und überprüfst einer oder zwei Wochen, wie sich dein Gewicht entwickelt.

Und im Anschluss: Kalorien zählen

Kalorien zählen ist ein gutes Mittel, um ein Gefühl für Lebensmittel, Nährstoffe und Kalorien zu bekommen. Ich empfehle es jedem, der sich ein Verständnis über Lebensmittel aneignen möchte, um später flexibler zu essen. Wenn du am Anfang deiner Abnehmreise stehst, solltest du dich nicht damit überfordern. Es reicht, wenn du anfängst unverarbeitete Lebensmittel zu essen. Diese sättigen dich viel länger als verarbeitete Lebensmittel wie Pizza oder Chips und versorgen nicht zusätzlich mit vielen wichtigen Nährstoffen.

Ein kleiner Vergleich ein Snickers hat auf 100 Gramm 483,8 kcal und Kartoffeln haben auf 100 Gramm ca. 73 kcal. Du siehst ein himmelweiter Unterschied. Du kannst von der Kartoffel viel mehr essen und bist viel mehr satt als vom Snickers.

Vorsicht: Kalorien dürfen auf keinen Fall das einzige Kriterium für dich werden, wie du Lebensmittel betrachtest, sondern auch deren Nährstoffdichte!

6. Zu starkes Defizit

Der Fehler weswegen die meisten Diäten scheitern. Du gehst zu ambitioniert an die Diät ran, dein Kaloriendefizit ist Dank Kohlsuppendiät bei wenigen Hundert Kalorien am Tag. Dein Körper kriegt überhaupt keine Nährstoffe mehr, die er braucht und deine Disziplin verpufft im Wind. Zusätzlich unterschreitest du deinen Grundumsatz, wodurch dein Stoffwechsel in Mitleidenschaft gezogen wird.

Wichtig: Gib Crashdiäten keine Chance! Sie sind der Feind einer gesunden Beziehung zur Nahrung!

Solche Crashdiäten bieten dir kein nachhaltiges Konzept zur Ernährungsumstellung. Sinnvoller ist es, wie weiter oben erwähnt, wenn du dein Kalorienbedarf ermittelst und deine gegessenen Kalorien Stück für Stück reduzierst.

7. Du trinkst Kalorien

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Foto von Jens Mahnke von Pexels

Ein großer Schritt in die richtige Richtung kann für dich sein, wenn du zuckerhaltige Getränke reduziert. Damit meine ich neben Cola, auch Fruchtsäfte. Denn beides hat auf vergleichsweise wenig Nahrungsvolumen viele Kalorien, die deinen Kalorienbedarf am Tag sehr schnell decken können, ohne dass du wertvolle Nährstoffe zugenommen hast.

Weiterhin ersparst du dir durch den verzicht auf Zucker auf den nachfolgenden Appetit weiteres zu Essen, was ansonsten dazu führen würde, dass du viel zu viele Kalorien isst.

Tipp: Trink anstelle von Softdrinks lieber ausreichend Wasser. Dadurch sparst du nicht nur jede Menge Kalorien, sondern unterstützt deinen Körper bei seinen täglichen Vorgängen.

8. Zu wenig Eiweiß

Ein sehr häufiger Fehler allgemein in der Ernährung und in der Diät folglich auch, ist die mangelnde Aufnahme von Eiweiß, auch Protein genannt. Eiweiße haben nicht nur ein langanhaltendes Sättigungsgefühl, wodurch die Kalorienaufnahme grundsätzlich reduziert wird, sondern sie schützen auch die Muskulatur. Muskeln verbrauchen sehr viel Energie (Kalorien), weswegen der Körper sehr gerne auf sie zurückgreift, wenn er zu wenig Energie zugeführt bekommt. Genügend Eiweiß versorgt die Muskeln mit den nötigen Nährstoffen und verhindert, dass diese abgebaut werden.

Tipp: In der Diät kannst du ruhig etwas mehr Eiweiß essen. Etwa 1,5 bis 2 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht sind vollkommen in Ordnung.

9. Zu wenig Ballaststoffe

Ballaststoffe sind sehr wichtig in der Ernährung, denn sie haben mehrere Vorteile. Einerseits unterstützen sie dein Verdauungssystem. Anderseits erhöhen Ballaststoffe dein Sättigungsgefühl, wodurch du allgemein weniger isst und somit einige Kalorien einsparen kannst. Es gibt eine grobe Empfehlung, wie viele Ballaststoffe du zu dir nehmen sollst, die 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag beträgt.

Ballaststoffe findest du überwiegend in Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten.

10. Zu viele verarbeitete Lebensmittel

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Photo by Vitalii Chernopyskyi on Unsplash

Verarbeite Lebensmittel liefern dir viele Kalorien auf vergleichsweise wenig Menge und sind voller Geschmacksverstärker, Zucker und Fett. Wodurch du letztendlich viele Kalorien auf einmal isst und dein Appetit weiter angeregt wird. Somit ist die Gefahr sehr groß, dass du über deinen Kalorienbedarf ist und deine Diät gefährdest.

Zu verarbeiteten Lebensmittel zähle ich auch Light-Produkte, die dir suggerieren deinem Körper etwas Gutes und nahrhaftes zu geben, obwohl sie kaum Nährstoffe besitzen.

Wohingegen unverarbeitete Lebensmittel das genaue Gegenteil ist. Sie liefern dir auf viel Volumen, weniger Kalorien, aber viele Nährstoffe wie Vitamine und Mineralien. Dadurch bist du schneller und länger satt. Denk nur an den Vergleich zwischen Snickers und Kartoffel.

Ein weiterer Vorteil von unverarbeiteten Lebensmitteln ist der, dass du dich mit der Zubereitung und den Lebensmitteln beschäftigen musst. Dadurch entwickelst du ein Gefühl, was du überhaupt isst und lernst gleichzeitig, wie vielfältig und schmackhaft eine gesunde Ernährung sein kann.

11. Zu wenig Bewegung

Zu wenig Bewegung im Alltag kann ebenfalls ein wichtiger Faktor sein, weswegen deine Diät scheitert. Bewegung heißt in dem Fall nicht intensiver Sport, sondern im Alltag aktiver werden. Statt mit dem Auto zum Einkaufen zu fahren, lieber das Fahrrad nehmen oder zu Fuß gehen. Oder jeden Abend einen Spaziergang von einer halben Stunde kann ebenfalls Wunder wirken.

So erhöhst du nicht nur deinen Kalorienverbrauch, sondern tust dir selber etwas Gutes, in dem du an der frischen Luft bist und dich etwas bewegst. Das ständige Sitzen in unserer Gesellschaft kann für viele Probleme sorgen.

So kann schon am Anfang einer Diät etwas mehr Bewegung ausreichen, damit du abnimmst, ohne dass du auf Nahrung verzichten musst.

Beachte: Natürlich kannst du ohne Sport abnehmen, dafür gibt es aber bestimmte Richtlinien zu beachten!

12. Zu viel Cardio (Ausdauertraining)

Cardio (Ausdauertraining) wird oft als das ultimative Mittel bezeichnet, um Fett abzubauen. Leider ist das nicht ganz richtig. Es stimmt, dass Cardio deinen Kalorienverbrauch erhöht, ungünstigerweise kann es bei einer exzessiven Ausübung von Cardio passieren, dass du Muskelmasse verlierst. Und wie wir weiter oben im Artikel gelernt haben, sorgt mehr Muskelmasse für einen erhöhten Kalorienverbrauch. Und weiterhin würde sich bei weniger Muskelmasse dein Fett-Muskelverhältnis verschlechtern und somit dein Spiegelbild.

Merke: Wenn du in Form kommen und nicht nur Abnehmen möchtest, sollte Cardio nicht deine einzige Wahl sein.

Ein weiterer Punkt ist, dass wir häufig dazu tendieren den zusätzlichen Kalorienverbrauch durch die Einheit Sport zu überschätzen und dann mehr essen. Häufig ist die verbrannte Kalorienmenge gar nicht so groß und wir könnten höchstens einen großen Apfel mehr essen. Deswegen solltest du dir merken: Nach dem Sport lieber keine Extra-Portion essen, sondern bei der normalen bleiben.

13. Zu wenig Kraftsport

Wir haben im Verlaufe dieses Artikels mehrmals über die Vorteile von Kraftsport geschrieben. Durch Kraftsport braust du Muskelmasse auf, was wiederum zur Folge hat, dass du deinen Grundumsatz erhöhst. Denn Muskeln sind wie eine kleine Fabrik zu bezeichnen, die Energieverbrauchen und somit einen positiven Beitrag zu deinem Ziel beitragen. Und ganz nebenbei verbesserst du dein Spiegelbild.

Neben diesen bereits besprochenen Vorteilen gibt es noch einige andere, wie zum Beispiel, dass Kraftsport Osteoporose vorbeugen kann, Knochen und Sehen stärkt, Krankheiten vorbeugen kann und dein Herz-Kreislauf-System stärken kann.

Du siehst, hier kommt einiges zusammen, weswegen wir dir Kraftsport empfehlen. Und keine Sorge, du musst keine Trainingseinheiten wie Bodybuilder absolvieren. Moderates Krafttraining, mehrmals die Woche im Fitnessstudio oder zu Anfang zu Hause reichen vollkommen aus, um deinen Körper ausreichen zu stärken.

14. Zu wenig Schlaf

Ausreichend Schlaf ist die Grundlage für ein gesundes Leben und einen gut “geölten” Körper. Der Körper und dein Gehirn erholen sich im Schlaf, reparieren Zellschäden, verarbeiten die Informationsflut vom Alltag und bauen Stress ab. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass wenige Stunden Schlafmangel unsere Leistungsfähigkeit erheblich senken kann.

Ein weiterer Punkt ist, dass unserer Willenskraft bei Schlafmangel sinkt und wir schlechtere Entscheidungen treffen. Somit eher dazu tendieren mal eine Ausnahme zu machen und häufig endet so etwas schlecht. Und wenn dir das noch nicht reicht, um heute früher ins Bett zu gehen, dann überzeugt dich vielleicht der nächste Punkt.

Wenn wir weniger schlafen, stößt der Körper vermehrt Hormone aus, die unseren Appetit anregen. Wodurch wir am Ende des Tages dazu tendieren mehr zu essen und wir mit großer Wahrscheinlichkeit in einem Kalorienüberschuss landen.

Somit torpedieren wir unsere Abnehmbemühungen, wenn wir zu wenig schlafen!

Fazit zu 14 Fehler, die du beim Abnehmen vermeiden musst

Du siehst, es gibt einige Punkte zu beachten während der Diät. Doch wenn du diese Fehler beim Abnehmen vermeidest, wirst du mit Endergebnis und deiner eigenen Leistung zufrieden sein.

Als Fazit möchte ich nochmal das wichtigste hervorheben: Die Ernährungsumstellung darf nicht radikal sein. Damit schadest du dir mehr als dass du dir hilfst. Wenn du dein ganzes Leben bisher nicht auf deine Ernährung geachtet hast, dann gib dir auch genügend Zeit, mit einer neuen Ernährungsweise warmzuwerden. Und wirf beim ersten kleinen Hindernis nicht die “Flinte ins Korn”.

Stolpersteine werden auf deinem Weg immer wieder auftauchen und selbst wenn du mal “sündigst”, heißt das noch lange nicht, dass deine Diät ruiniert ist. Genieß auch mal eine herzhafte Mahlzeit mit deinen Freunden oder der Familie und danach machst du ganz einfach so weiter als geplant, damit du dein Ziel erreichst.

Es gibt einiger Fehler beim Abnehmen, die man machen kann, aber wir hoffen, nach diesem Beitrag bist du bereit für einen neuen Versuch!

Achtung: Wenn du dich jetzt fragst, wo und wie du anfangen sollst und einfach Unterstützung haben willst, um dein Wohlfühlgewicht zu erreichen, kannst du jetzt ein kostenloses Beratungsgespräch mit uns vereinbaren.

Quellen und weiterführende Links:

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20847729/

https://www.health.harvard.edu/staying-healthy/extra-protein-at-breakfast-helps-control-hunger

https://www.betterhealth.vic.gov.au/health/healthyliving/walking-for-good-health

https://www.webmd.com/diet/sleep-and-weight-loss

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Titelbildquelle: Foto von Andres Ayrton von Pexels